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Nicht angemeldet (Samstag, 26. September 2026 16:55:59)  

Detailinformationen zum Modul 
Modulbezeichnung:
Sustainable Transformation: System- und Zielwissen
Modulbezeichnung (englisch):
Sustainable Transformation: System and Target Knowledge
Modulnummer:
84-TNE-TraNaEth09-H-0924
Niveau:
Bachelor (FH)
Geberstudiengang:
BA Transformation – Nachhaltigkeit – Ethik
Typ:
Modul
Federführende Fakultät/Sprachenzentrum:
School of Transformation and Sustainability
Modulverantwortliche/r:
Seeger, Christina
Prüfende:
Martin Schneider, N.N.
Leistungspunkte (ECTS-Punkte):
15
Kompetenzen:
Fachkompetenz – Die Studierenden lernen,
- komplexe Systeme zu verstehen und systemisch zu denken,
- von der Nichtlinearität von Entwicklungsprozessen auszugehen und unerwünschte, unerwartete und unvorhersehbaren Nebenwirkungen und Fehler zu berücksichtigen,
- die eigenwillige Dynamik von systemischen Veränderungen kennen (Rückkopplungseffekte, tipping points, system readiness etc.),
- die wirkungsvollsten Hebelpunkte (leverage points) für die Veränderung von Systemen zu kennen,
- das purpose eines Systems (bzw. den Soll-Zustand) benennen bzw. rekonstruieren zu können, Transformationsprozessen eine Richtung zu geben (wünschenswerte Zukünfte entwerfen) und das Design der Mittel am Zweck zu orientieren,
- den Graben zwischen deklariertem Ziel (declared purpose) und gelebten Ziel (lived purpose) zu bearbeiten,
- den Imaginationsraum für neue Normalitäten zu öffnen, nicht mehr glaubwürdige Narrative ad acta zu legen und das Loslassen als Teil der Transformation zu verstehen,
- in unterschiedlichen Szenarien zu denken und den Diskurs über tiefer liegende Werte anzuregen, die wünschenswerte Zukünfte ausmachen,

- soziologisch zu denken und soziologische Fragestellungen zu bearbeiten,
- mit soziologischen Grundbegriffen und Erklärungsansätzen Transformationsprozesse einordnen und verstehen zu können (beispielsweise Theorien des sozialen Wandels, der Modernisierung, der Globalisierung oder der sozialen Bewegungen),
- Muster des sozialen Wandels zu erkennen, gesellschaftliche Herausforderungen zu verstehen und mögliche Folgen von Transformationsprozessen abzuschätzen.

- komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren und zu verstehen,
- wirtschaftliche Theorien, Modelle und Konzepte für das Verständnis von Transformationen des Kapitalismus anzuwenden,

Selbstkompetenz – Die Studierenden werden dazu ermutigt,
- die Komplexität der Welt zu erfahren,
- Annahmen zu hinterfragen, Vorurteilen zu erkennen sowie Theorien und Argumenten kritisch zu bewerten,
- Transformationsprozesse kritisch zu analysieren,
- komplexe Sachverhalte zu analysieren, Widersprüche zu identifizieren und fundierte Argumente zu formulieren,
- nachhaltige und gerechte Lösungsansätze zu entwickeln, indem sie kreative Ideen generieren, Szenarien bewerten und Handlungsempfehlungen ableiten

Sozialkompetenz – Die Studierenden üben sich darin,
- effektiv mit anderen zusammenzuarbeiten, Ideen auszutauschen, unterschiedliche Perspektiven zu integrieren,
- die Auswirkungen von Transformationsprozessen auf verschiedene soziale Gruppen und Individuen sowie auf verschiedene Kulturen und Gesellschaften zu bedenken,
- für Fragen der Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Solidarität sensibel zu sein,
- nachhaltige und gerechte Lösungsansätze zu entwickeln, indem sie kreative Ideen generieren, Szenarien bewerten und Handlungsempfehlungen ableiten.

Methodenkompetenz – Die Studierenden können
- ökologische, soziale, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge analysieren,
- Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen integrieren, um ein umfassenderes Bild von Transformationsprozessen zu erhalten,
- Arbeitsergebnisse in mündlicher, visueller und schriftlicher Form kompetent zu vermitteln.
Inhalte/Themen:
- Komplexitätstheorien
- Einführung in die Soziologie
- Transformationen des Kapitalismus (Schumpeter, Konratieff, evolutiäres Wachstum)
- Transformative Soziologie
- Zukünfte entwerfen (futures studies, Szenario-Techniken, Leitbildentwicklung in Organisationen etc.)
- Leitbegriffe für System- und Zielwissen: Anthropozän, Nachhaltigkeit, Resilienz, Solidarität, Freiheit, Gerechtigkeit
Formale Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Empfohlene Voraussetzungen:
Lehr- und Lernformen/Lehrveranstaltungstypen:
Vorlesung VL (2 x 2 SWS)
Seminar (SE) (2 x 2 SWS)
Übung (Ü) (2 x 2 SWS)
Selbstgeleitetes Lernen (SGL)
Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS-Punkten:
mit mindestens „ausreichend“ bewerteter Leistungsnachweis: mündliche Prüfung oder Portfolio oder Hausarbeit.
Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls:
Vorlesungen (Kontakt/Selbststudium): 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden
Seminare (Kontakt/Selbststudium): 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden
Übungen (Kontakt/Selbststudium) 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden
Vor- und Nachbereitung: 2 ECTS-Punkte, entspricht 60 Stunden
Vorbereitung Leistungsnachweis: 4 ECTS-Punkte, entspricht 120 Stunden
Summe: 15 ECTS-Punkte, entspricht 450 Stunden

Modulnote:
benotet
Lehr- und Lernmethode:
Polyvalenz mit anderen Studiengängen/Hinweise zur Zugänglichkeit:
Turnus des Angebots:
WS , SS
Beteiligte Fachgebiete:
Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Ethik, Transformationswissenschaften, Geografie, Biologie
Bemerkung:
Das Modul wird über zwei Semester angeboten.