Kompetenzen: |
Fachkompetenz – Die Studierenden lernen, - Grundbegriffe der Ethik sicher handzuhaben, - verschiedene Typen ethischer Urteilsbildung zu differenzieren und zu reflektieren, - die Wege zu individual- und strukturenethisch begründeten Stellungnahmen eigenständig zu beschreiben und zu beschreiten, - Grundkenntnisse zu den Themen Gerechtigkeit und gutes Leben anzuwenden, - das Proprium christlicher Ethik zu verstehen und im ethischen Diskurs zu verorten, - zu aktuellen gesellschaftlichen und globalen Fragen auf der Basis der Forschungsergebnisse von relevanten Bezugswissenschaften begründet Stellung zu beziehen, - transformative Prozesse als moralische Lernprozesse zu deuten, - religiöse Narrative als transformative Kräfte zu verstehen und zu nutzen, - ethische Konsequenzen aus der sozial-ökologischen Krise zu ziehen. - technikethische Probleme in der Praxis zu erkennen, Hintergründe aufzuzeigen und verantwortungsvoll Lösungsvorschläge zu entwickeln (mit besonderem Fokus auf Problemen, die sich aus den Bereichen Machine Learning und Data Science ergeben).
Selbstkompetenz – Die Studierenden werden dazu ermutigt, - ihre eigene Position zu vertreten und sich im Rahmen von Aushandlungsprozessen kritisch zu reflektieren, - unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und zwischen diesen kritisch abzuwägen, - sich auf Selbsttransformationsprozesse einzulassen, in denen Gewohnheiten, Einstellungen, Überzeugungen infrage gestellt sowie Tugenden und Praktiken eingeübt werden, die zu den Herausforderungen und Aufgaben von sozial-ökologischen und digitalen Transformationen „passen“, - sich aus Wert- und Darstellungsmustern bzw. Narrativen zu befreien, die die Lebensgrundlagen zerstören und nicht zukunftsfähig sind.
Sozialkompetenz – Die Studierenden üben sich darin, - andere oder neue Positionen kennenzulernen und anzuerkennen, - gemeinsame Werte zu entdecken, - individuelle Verantwortungsübertragungen zu relativieren und die Kraft solidarischen und nachhaltigen Handelns zu entdecken, - in komplexen ökologischen, sozialen und technischen Beziehungs- und Wirkungszusammenhängen verortet zu sein.
Methodenkompetenz – Die Studierenden können - sich Konzepte und Theorien selbstständig aneignen und in die Diskussion einbringen, - Werte und normative Orientierungen kritisch reflektieren sowie Begründungszusammenhänge eigenständig entwickeln, - Narrative sowie Sinnvorstellungen analytisch erschließen, reflektieren und eigene Transformationserzählungen entwerfen.
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Inhalte/Themen: |
- Grundlegung der Ethik (Fundamentalethik): Werte, Normen, Prinzipien und Grundhaltungen (Tugenden) als Basis ethisch und moralischen Handelns - Unterscheidung zwischen Individual- und Strukturenethik - Verantwortung als Schlüsselbegriff einer zeitgemäßen Ethik • Gewissensbindung und Gewissenbildung - Frage nach Schuld und Sünde - Menschenwürde, insbesondere am Beginn und Ende des Lebens - Menschenrechte in ihrer Ausdifferenzierung und Anwendung - Ethik der Nachhaltigkeit: Ökologische Erweiterung der Menschenrechte - globale und intergenerationelle Gerechtigkeit - ökologische Gerechtigkeit (Tierrechte und Rechte der Natur) - Nachhaltigkeit und Demokratie - Ethik des Lebens - Technikethik inkl. Ethik für das digitale Zeitalter (Ethics for the Digital Age)
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Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls: |
Vorlesungen (Kontakt/Selbststudium): 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden Seminare (Kontakt/Selbststudium): 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden Vor- und Nachbereitung: 2 ECTS-Punkte, entspricht 60 Stunden Vorbereitung Leistungsnachweis: 2 ECTS-Punkte, entspricht 60 Stunden Summe: 10 ECTS-Punkte, entspricht 300 Stunden
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