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(Dienstag, 9. Juni 2026 08:44:54)
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Modulnummer (Link zur Modulbeschreibung)
Modulbezeichnung
Modulverantwortliche/r
ECTS-Punkte
82-500-SOZ35-H-0922
Migrationssoziologie
Scherschel, Karin
5
Lehrveranstaltungsnummer:
Prüfungsnummer:
82-500-SOZ35-S-LV-0922.20261.001
Lehrveranstaltungsbezeichnung:
Prüfungsbezeichnung:
Migration, Diskurs, Rassismus: Die diskursive Zirkulation rassistischen Wissens
Kategorie:
Seminar (virtuell & präsent)
Unterrichtssprache:
Deutsch
Datum:
15.04.2026
-
15.07.2026
Federführende Fakultät:
Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Dozierende/r:
Prüfer/in:
Bazyar-Gudrich, Benedict
Art der Prüfung:
Semesterbegleitende Prüfung
Prüfungsform:
Hausarbeit
Max. Teilnehmerzahl:
30
unbegrenzt
Bereich:
Kompetenzen:
Die Studierenden erwerben Kenntnisse in den Bereichen der Rassismusforschung, der Diskursforschung und der Migrationsforschung. Sie lernen unterschiedliche theoretische Ansätze und wesentliche Begrifflichkeiten der entsprechenden Forschungsfelder kennen. Es wird auf historische und gegenwärtige Diskurse eingegangen, in welchen rassistisches Wissen über Menschen und Räume konstituiert wurde und wird.
Zudem lernen die Studierenden unterschiedliche wissenschaftliche Strömungen und Forschungsprogramme wie die wissenssoziologische Diskursanalyse, die postcolonial studies und die british cultural studies kennen.
Sie erwerben die Fähigkeit, Diskurse aus einer rassismustheoretischen Perspektive heraus zu analysieren und auf gegenwärtige Debatten um Migration anzuwenden.
Inhalte/Themen:
Seit den Arbeiten Michel Foucaults hat sich der Diskursbegriff in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen etabliert. Auf den Begriff wird insbesondere dann zurückgegriffen, wenn es darum geht herauszustellen, dass Sprache und andere Symbolformen Wirklichkeit nicht nur abbilden, sondern überhaupt erst herstellen.
In Diskursen - so die Annahme - wird gesellschaftliches Wissen produziert. Sowohl für die Rassismus- als auch für die Migrationsforschung sind diese Überlegungen wesentlich. In neueren rassismustheoretischen Ansätzen wird davon ausgegangen, dass Rassismus als historisch gewachsenes Machtverhältnis die Gesellschaft durchdringt. Wesentliche Voraussetzungen hierfür ist die Existenz eines rassistischen Wissens, das Individuen zur Wahrnehmung und Ordnung der sozialen Welt zur Verfügung steht. Dieses Wissen wiederum wird Individuen über Diskurse zugänglich, es wird diskursiv vermittelt. Für die gesellschaftliche Wahrnehmung von Migration spielen Diskurse und das in ihnen zirkulierende Wissen über Migrant:innen eine zentrale Rolle.
Im Zuge des Seminars werden sowohl historische Diskurse (u. a. Diskurse des Kolonialismus, Diskurse des Orientalismus, Diskurse der Gastarbeit) als auch gegenwärtige Diskurse (u. a. Migrationsdiskurse, Islamdiskurse) diskutiert und analysiert.
Empfohlene Voraussetzungen:
eLearning-Angebot (URL):
Literatur:
Lehr- und Lernformen/Veranstaltungstypen:
Seminar (SE) (2 SWS)
Anmeldung von - bis:
19.03.2026 -
Abmeldung möglich bis:
Status:
a.Anmeldbar
Bemerkung:
Der Kurs wurde wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt!
Raum:
Eingeplante Veranstaltungs-/Prüfungstermine
Datum / Zeit
Raum
Dozent
Kommentar