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Detailinformationen zum Modul 
Modulbezeichnung:
Religionsphilosophie
Modulnummer:
88-127-PHIL110-H-0916
Niveau:
Master (UNI)
Typ:
Modul
Fakultät innerhalb der Fakultät/zentrale Einrichtung:
Philosophisch-Pädagogische Fakultät
Modulverantwortliche/r:
Schweidler, Walter
Prüfende:
Leistungspunkte (ECTS-Punkte):
5
Kompetenzen:
Die Studierenden sollen in diesem Modul:
- ihre Kenntnisse im Bereich Religionsphilosophie anhand exemplarischer Autoren, Positionen und Texte vertiefen und erweitern,
- die Religionsphilosophie als eine zentrale philosophische Disziplin erschließen und dabei die verschiedenen Erscheinungs-, Erfahrungs- und Reflexionsformen von Religion analysieren und vergleichen,
- Beiträge der Religionsphilosophie zur theoretischen Philosophie, praktischen Philosophie, Ästhetik, Kulturphilosophie und Anthropologie etc. durchdenken und kritisch reflektieren.
Inhalte/Themen:
Die Religionsphilosophie beschäftigt sich mit verschiedenen Erscheinungs-, Erfahrungs- und Reflexionsformen von Religion aus philosophischer Perspektive, wobei sie sich trotz thematischer Nähe zu Entwürfen einer philosophischen Theologie oder „religiösen Philosophie“ von diesen unterscheidet. Neben der Beantwortung grundlegender Fragen nach dem Ursprung, der Entstehung und kulturellen Ausprägung von Religion werden auch systematische Probleme diskutiert, die sich unter anderem mit der Wahrheit und Falschheit religiöser Überzeugungen auseinandersetzen. Die abendländische Tradition der sog. Religionskritik (frz. Aufklärung, Marx, Freud, Nietzsche etc.) findet dabei ebenso Beachtung wie aktuelle Ansätze zur Religionspsychologie und Religionssoziologie. Die Mehrzahl der Veranstaltungen im Rahmen des Moduls wird sich allerdings mit der Erschließung und Diskussion klassischer religionsphilosophischer Quellen (z.B. Augustinus, Anselm von Canterbury, Thomas von Aquin, Duns Scotus, Pascal, Leibniz, Kant, Hegel, James u.v.m.) befassen und auch aktuelle Fragestellungen der „analytischen Religionsphilosophie“, die z.B. erörtert, welche rationalen Gründe für die Existenz Gottes und welche Gründe gegen seine Existenz sprechen (z.B. Plantinga, Swinburne, Mackie), berücksichtigen.
Vorrangiges Ziel dieses Moduls ist es, vertiefte Kenntnisse in der vernunftgemäßen Auseinandersetzung mit Religion zu vermitteln. Dabei sollen Studierende in die Lage gebracht werden, ausgewählte Texte philosophiegeschichtlich einzuordnen, ihre Argumentation nachzuvollziehen bzw. wiederzugeben und zu den vertretenen Positionen persönlich Stellung zu beziehen. Ausgehend davon wird den Teilnehmern die abschließende Aufgabe zuteil, eine eigene Forschungsfrage herauszuarbeiten und zu beantworten.
Formale Voraussetzungen für die Teilnahme:
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss
Empfohlene Voraussetzungen:
Lehr- und Prüfungssprache:
Deutsch/Englisch
Lehr- und Lernformen/Lehrveranstaltungstypen:
Hauptseminar (HS) (2 SWS)
Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS-Punkten:
Kontakt-/Selbststudium in der Lehrveranstaltung
mit mindestens „ausreichend“ bewerteter Leistungsnachweis: Klausur (Vorlesung) oder schriftliche Hausarbeit im Umfang von 15 bis 20 Textseiten (Seminar)

Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls:
Kontakt-/Selbststudium in der Veranstaltung: 1 ECTS-Punkt
Vor- und Nachbereitung (umfasst Studienleistungen): 2 ECTS-Punkte
Vorbereitung Leistungsnachweis: 2 ECTS-Punkte
Summe = 5
Modulnote:
Leistungsnachweis
Lehr- und Lernmethode:
Polyvalenz mit anderen Studiengängen/Hinweise zur Zugänglichkeit:
Polyvalenz auf Modulebene:
- Masterstudiengang Politikwissenschaft
- Masterstudiengang Soziologie
- Interdisziplinärer Master
Turnus des Angebots:
WS , SS
Beteiligte Fachgebiete:
Philosophie
Bemerkung: