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Detailinformationen zum Modul 
Modulbezeichnung:
Pädagogische Diagnostik, Förderung und Evaluation
Modulbezeichnung (englisch):
Pedagogical Diagnostics, Treatment and Evaluation
Modulnummer:
82-052-BEWS17-H-0419
Niveau:
Bachelor (UNI)
Geberstudiengang:
BA Bildungs- und Erziehungswissenschaft
Typ:
Modul
Federführende Fakultät/Sprachenzentrum:
Philosophisch-Pädagogische Fakultät
Modulverantwortliche/r:
Kallenbach, Tilmann
Prüfende:
Leistungspunkte (ECTS-Punkte):
5
Kompetenzen:
Die Studierenden

- können vor dem Hintergrund einschlägigen Theoriewissens Perspektiven und Ansätze pädagogischer Diagnostik, Förderung und Evaluation ableiten, erklären und reflektieren.

- kennen forschungsmethodologische Grundlagen der Diagnostik und Evaluation und können standardisierte und nicht-standardisierte Verfahren anwenden, auswerten, kritisch bewerten und reflektieren.

- wenden ihr Wissen zur Diagnostik und Interventionsplanung im Rahmen einer subjektbezogenen Bedingungsanalyse auf den pädagogischen Fall an und können daraus eine theoriegeleitete, fallbezogene Förderplanung für ihren Arbeitskontext ableiten sowie weitere pädagogische Empfehlungen in anderen Kontexten aussprechen.

- erkennen Verschiedenheit – gerade auch im Kontext einer multiethnischen Gesellschaft und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zuschreibungen – und können diese als zentralen Faktor bei der Planung, Durchführung und Auswertung von fallbezogenen Förderangeboten berücksichtigen.

- erkennen den Zusammenhang von diagnostischem und pädagogischem Denken und Handeln, können darauf basierend Ergebnisse aus diagnostischen Untersuchungen und Evaluationen bewerten und Schlussfolgerungen für weitere Förderung sowohl im eigenen Arbeitskontext als auch in anderen pädagogischen Bereichen ableiten.

- sind in der Lage, mit Komplexität, Uneindeutigkeit und Widersprüchen umzugehen (Ambiguitätstoleranz), können diagnostisches Handeln unter rechtlichen und ethischen Aspekten reflektieren und verfügen über für diagnostische Prozesse relevante, grundlegende Kommunikationskompetenzen (z.B. aktives Zuhören, Exploration)
Inhalte/Themen:
- Einführung in die grundlegenden Begriffe, Paradigmen und Entscheidungsfelder der pädagogischen Diagnostik, Förderung und Evaluation, einschließlich ihrer wechselseitigen Verschränkungen und vor dem Hintergrund eines multiperspektivischen Fallverstehens

- Konzepte, Methoden, Instrumente und Verfahren der Diagnostik und Förderung in den pädagogischen Handlungsfeldern, einschließlich der Besonderheiten der Einzelfalldiagnostik und Diagnostik von Gruppen und Gruppenprozessen.

- Ressourcenorientierte Assistenz- und Förderkonzepte (Präventions- und Interventionsmaßnahmen) sowie Grundlagen der Unterstützung von individuellen und kollektiven Bildungs- und Aneignungsprozessen

- Grundlagen der erziehungs- und bildungswissenschaftlichen sowie beratungswissenschaftlichen Evaluationsforschung in verschiedenen institutionellen pädagogischen Handlungsfeldern
Formale Voraussetzungen für die Teilnahme:
Nachweis von methodischen Kenntnissen im Umfang von 5 ECTS-Punkten, z.B. Belegung des Moduls Qualitative Forschung oder vergleichbares Modul
Empfohlene Voraussetzungen:
Lehr- und Lernformen/Lehrveranstaltungstypen:
Vorlesung (VL) (1 SWS)

1 Seminar (SE) (2 SWS)

selbstgeleitetes Lernen (SGL)
Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS-Punkten:
mit mindestens „ausreichend“ bewerteter Leistungsnachweis: Klausur
Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls:
Kontakt-/Selbststudium in der Vorlesung: 0,5 ECTS-Punkt

Regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar: 1 ECTS-Punkt

Vor- und Nachbereitung: 1,5 ECTS-Punkt

Vorbereitung Leistungsnachweis: 2 ECTS-Punkte
Modulnote:
Leistungsnachweis
Lehr- und Lernmethode:
Polyvalenz mit anderen Studiengängen/Hinweise zur Zugänglichkeit:
Turnus des Angebots:
SS
Beteiligte Fachgebiete:
Professur für Sozialpädagogik
Bemerkung: