Kompetenzen: |
Fachkompetenz – Die Studierenden lernen, - komplexe Systeme zu verstehen und systemisch zu denken, - von der Nichtlinearität von Entwicklungsprozessen auszugehen und unerwünschte, unerwartete und unvorhersehbaren Nebenwirkungen und Fehler zu berücksichtigen, - die eigenwillige Dynamik von systemischen Veränderungen kennen (Rückkopplungseffekte, tipping points, system readiness etc.), - die wirkungsvollsten Hebelpunkte (leverage points) für die Veränderung von Systemen zu kennen, - das purpose eines Systems (bzw. den Soll-Zustand) benennen bzw. rekonstruieren zu können, Transformationsprozessen eine Richtung zu geben (wünschenswerte Zukünfte entwerfen) und das Design der Mittel am Zweck zu orientieren, - den Graben zwischen deklariertem Ziel (declared purpose) und gelebten Ziel (lived purpose) zu bearbeiten, - den Imaginationsraum für neue Normalitäten zu öffnen, nicht mehr glaubwürdige Narrative ad acta zu legen und das Loslassen als Teil der Transformation zu verstehen, - in unterschiedlichen Szenarien zu denken und den Diskurs über tiefer liegende Werte anzuregen, die wünschenswerte Zukünfte ausmachen,
- soziologisch zu denken und soziologische Fragestellungen zu bearbeiten, - mit soziologischen Grundbegriffen und Erklärungsansätzen Transformationsprozesse einordnen und verstehen zu können (beispielsweise Theorien des sozialen Wandels, der Modernisierung, der Globalisierung oder der sozialen Bewegungen), - Muster des sozialen Wandels zu erkennen, gesellschaftliche Herausforderungen zu verstehen und mögliche Folgen von Transformationsprozessen abzuschätzen.
- komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren und zu verstehen, - wirtschaftliche Theorien, Modelle und Konzepte für das Verständnis von Transformationen des Kapitalismus anzuwenden,
Selbstkompetenz – Die Studierenden werden dazu ermutigt, - die Komplexität der Welt zu erfahren, - Annahmen zu hinterfragen, Vorurteilen zu erkennen sowie Theorien und Argumenten kritisch zu bewerten, - Transformationsprozesse kritisch zu analysieren, - komplexe Sachverhalte zu analysieren, Widersprüche zu identifizieren und fundierte Argumente zu formulieren, - nachhaltige und gerechte Lösungsansätze zu entwickeln, indem sie kreative Ideen generieren, Szenarien bewerten und Handlungsempfehlungen ableiten
Sozialkompetenz – Die Studierenden üben sich darin, - effektiv mit anderen zusammenzuarbeiten, Ideen auszutauschen, unterschiedliche Perspektiven zu integrieren, - die Auswirkungen von Transformationsprozessen auf verschiedene soziale Gruppen und Individuen sowie auf verschiedene Kulturen und Gesellschaften zu bedenken, - für Fragen der Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Solidarität sensibel zu sein, - nachhaltige und gerechte Lösungsansätze zu entwickeln, indem sie kreative Ideen generieren, Szenarien bewerten und Handlungsempfehlungen ableiten.
Methodenkompetenz – Die Studierenden können - ökologische, soziale, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge analysieren, - Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen integrieren, um ein umfassenderes Bild von Transformationsprozessen zu erhalten, - Arbeitsergebnisse in mündlicher, visueller und schriftlicher Form kompetent zu vermitteln.
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Inhalte/Themen: |
- Komplexitätstheorien - Einführung in die Soziologie - Transformationen des Kapitalismus (Schumpeter, Konratieff, evolutiäres Wachstum) - Transformative Soziologie - Zukünfte entwerfen (futures studies, Szenario-Techniken, Leitbildentwicklung in Organisationen etc.) - Leitbegriffe für System- und Zielwissen: Anthropozän, Nachhaltigkeit, Resilienz, Solidarität, Freiheit, Gerechtigkeit
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Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls: |
Vorlesungen (Kontakt/Selbststudium): 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden Seminare (Kontakt/Selbststudium): 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden Übungen (Kontakt/Selbststudium) 3 ECTS-Punkte, entspricht 90 Stunden Vor- und Nachbereitung: 2 ECTS-Punkte, entspricht 60 Stunden Vorbereitung Leistungsnachweis: 4 ECTS-Punkte, entspricht 120 Stunden Summe: 15 ECTS-Punkte, entspricht 450 Stunden
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