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Detailinformationen zum Modul 
Modulbezeichnung:
Geomorphologische und hydrologische Umweltprozesse und Naturgefahren, GM-1
Modulbezeichnung (englisch):
Geomorphological and hydrological processes and natural hazards, GM-1
Modulnummer:
88-050-UNG-001-H-1025
Niveau:
Master (UNI)
Geberstudiengang:
MA Geographie: Umweltprozesse und Naturgefahren
Typ:
Modul
Federführende Fakultät/Sprachenzentrum:
Mathematisch-Geographische Fakultät
Modulverantwortliche/r:
Heckmann, Tobias
Prüfende:
Tobias Heckmann
Leistungspunkte (ECTS-Punkte):
5
Kompetenzen:
- Fähigkeit, die Wirkungszusammenhänge von geomorphologischen und hydrologischen
Prozessen zu erklären
- Fähigkeit, Zusammenhängen und Wechselwirkungen von menschlichem Handeln und
geomorphologischen und hydrologischen Prozessen zu erläutern
- Fähigkeit zum eigenständigen, wissenschaftlichen Arbeiten
- Fähigkeit zur Formulierung, Diskussion und Präsentation wissenschaftlicher Aspekte
Inhalte/Themen:
Im System der Physischen Geographie mit Klima-, Hydro-, Boden- und Biogeographie kommt der Geomorphologie eine zentrale, verbindende Bedeutung zu, weil deren Gegenstände mit der Formung der Erdoberfläche in Wechselwirkung stehen. Zudem werden etliche geomorphologische und hydrologische Prozesse einerseits sehr stark vom Menschen beeinflusst und bringen andererseits teils gravierende Gefahren für Siedlungen, die dort lebenden Menschen sowie für Infrastruktur und Wirtschaft mit sich; diese Problematik kann sich im Zuge des Klima- und Landschaftswandels verschärfen. Geomorphologie und Hydrogeographie sind damit auch Wissenschaften von Naturgefahren, Mensch-Umwelt-Konflikten, nachhaltiger Landnutzung und Klimafolgen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aufbauend auf allgemeinen hydrologischen und geomorphologischen Grundlagen, die im Bachelorstudiengang vermittelt worden sind, werden in diesem Modul vor allem
Prozesse und deren komplexe Wechselwirkungen vertieft behandelt, die auf verschiedenen räumlichen und zeitlichen Skalen (vom Hang bis zum Einzugsgebiet, von aktuellen Prozessen bis zu Entwicklungen in Vergangenheit und Zukunft) im Spannungsfeld Mensch-Umwelt stattfinden. Die Themen werden zu Beginn des Seminars gemeinsam erarbeitet. Beispiele können sein:
Gletscherschmelze im Hochgebirge mit geomorphologischen, hydrologischen und ökologischen Folgen; Reaktion von Flüssen auf Dammbau und Rückbau von Staudämmen; Kaskadierende Naturgefahrenprozesse; Geomorphologische und hydrologische Folgen verschiedener land- und forstwirtschaftlicher Praktiken; Umweltprobleme und Naturgefahren in Karstlandschaften; Extreme Hochwasserereignisse – Flusshochwasser und Sturzfluten
Formale Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Empfohlene Voraussetzungen:
Lehr- und Lernformen/Lehrveranstaltungstypen:
Seminar „Geomorphologische und hydrologische Umweltprozesse und Naturgefahren“ (2 SWS)
Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS-Punkten:
Reflexive Diskussionsleistung,
Mind. mit ausreichend benotete Prüfungsleistung (Portfolio)
Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls:
Seminar 5 ECTS-Punkte:
davon
Anwesenheit oder Selbststudium 1,0 ECTS-Punkte,
Vor- und Nachbereitung 2,0 ECTS-Punkte,
Portfolio 2,0 ECTS-Punkte,
Modulnote:
Leistungsnachweis
Lehr- und Lernmethode:
Polyvalenz mit anderen Studiengängen/Hinweise zur Zugänglichkeit:
Polyvalenz auf Modulebene:
- Interdisziplinärer Masterstudiengang – Fach Mathematik
- M.A. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“
Turnus des Angebots:
WS
Beteiligte Fachgebiete:
Geographie
Bemerkung:
Lehrsprache kann Deutsch oder Englisch sein. Die Entscheidung richtet sich nach den angemeldeten Studierenden (Englisch im Falle der Anwesenheit internationaler Studierender). Die Prüfungsleistung kann unabhängig davon wahlweise in Deutsch oder Englisch erbracht werden.