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Detailinformationen zum Modul 
Modulbezeichnung:
Qualität und Ethik der öffentlichen Kommunikation
Modulbezeichnung (englisch):
Quality and Ethics of Public Communication
Modulnummer:
82-303-JOU104-H-0911
Niveau:
Bachelor (UNI)
Geberstudiengang:
BA Journalistik
Typ:
Modul
Federführende Fakultät/Sprachenzentrum:
Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät
Modulverantwortliche/r:
Herrmann, Friederike
Prüfende:
Leistungspunkte (ECTS-Punkte):
5
Kompetenzen:
Die Studierenden
- können medienethische Fragen bezüglich verschiedener Recherchetechniken, Darstellungsformen, inhaltlicher Aufbereitung benennen und debattieren
- können Zusammenhänge und Abhängigkeiten von Journalismus und PR sowie Journalismus und journalismusäquivalenten Leistungen in der Mediengesellschaft identifizieren
- können Konzepte journalistischer Qualität und Qualitätsforschung skizzieren.
- trainieren ihre ethische Entscheidungsfähigkeit und entwickeln dabei eine Routine, die sie in späteren Drucksituationen im Beruf anwenden können.

Inhalte/Themen:
Ethik und Qualität der öffentlichen Kommunikation
Behandlung ethischer Grundfragen des Journalismus
Modelle ethischen Entscheids, ethische Dilemmata, Fallbeispiele
Konzepte journalistischer Qualität

Formale Voraussetzungen für die Teilnahme:
Empfohlene Voraussetzungen:
Modul Grundlagen der Journalistik/Kommunikationswissenschaft
Modul Journalismus und Mediensysteme
Lehr- und Lernformen/Lehrveranstaltungstypen:
(1) Seminar (1 SWS)
(2) Seminar (2 SWS)
Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS-Punkten:
- Regelmäßige und aktive Teilnahme in den Seminaren (Anwesenheitspflicht)
- mit mindestens „ausreichend“ bewerteter Leistungsnachweis:
Hausarbeit mit Referat (Verhältnis 3:1) oder Projektskizze oder Portfolio

Begründung der Anwesenheitspflicht:
In diesem Modul erwerben die Studierenden Grundlagen in Theorie und Praxis medienethischen Handelns, das sich in der Umsetzung in qualitativ hochwertige journalistische Produkte zeigt. Medienethisches Handeln ist ein Bereich, in dem Theorie und Praxis unter Umständen weit auseinanderliegen können: Theoretisches Wissen über medienethische Verhaltensweisen bedeutet nicht, diese auch automatisch z. B. unter dem Einfluss von Emotionen (Krisen, Unfälle) und anderen Einflussfaktoren (Druck von Seiten des Medienunternehmens) umsetzen zu können. Aus diesem Grund ist der medienethische Diskurs anhand von Fallbeispielen in der Gruppe und im Rollenspiel eine sehr wichtige Komponente beim Kompetenzerwerb „medienethisches Handeln“. Nur die Präsenz in der Gruppe und vor der Gruppe bietet die Gelegenheit angemessene Kommunikations-, Handlungs- und Verarbeitungsstrategien in häufig auftretenden Konfliktsituationen anzuwenden und diesen Kompetenzerwerb zu steuern und zu reflektieren. Zudem ist der Lernerfolg abhängig von den situationsdynamisch agierenden und korrigierenden Dozierenden, die Moderation und Gesprächsführung der Gruppe verbessern, indem sie konkretes Feedback geben. Der Relevanz, die dem medienethischen Handeln in einer sich immer stärker diversifizierenden Medienlandschaft zukommt, trägt der Studiengang Journalistik Rechnung, indem dieses Modul für alle Studierenden als verpflichtendes Modul zu absolvieren ist.
Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls:
5 ECTS-Punkte
- Regelmäßige und aktive Teilnahme an den beiden Seminaren: 1,5 ECTS-Punkte
- Vorbereitung und Durchführung Hausarbeit mit Referat oder Projektskizze oder Portfolio alternativ in einem der beiden Seminare: 3,5 ECTS-Punkte

Modulnote:
Leistungsnachweis
Lehr- und Lernmethode:
Polyvalenz mit anderen Studiengängen/Hinweise zur Zugänglichkeit:
Polyvalenz auf Modulebene:

BA Deutsch-Franz. integrierter Studiengang Politikwissenschaft
BA Internationale Soziologie
BA Politik und Gesellschaft
Interdisziplinärer BA Antike PLUS
Turnus des Angebots:
WS
Beteiligte Fachgebiete:
Bemerkung: