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Diese Lehrveranstaltung / Prüfung gehört zu dem oder den im Folgenden aufgelisteten Modul(en). Bitte überprüfen Sie anhand der für Sie zutreffenden Prüfungsordnung den Status (Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodul), den das (jeweilige) Modul für Sie hat. Der Modulbeschreibung (abrufbar durch Klicken auf die Modulnummer) können Sie die relevanten Kompetenzbeschreibungen entnehmen.

Modulnummer (Link zur Modulbeschreibung) Modulbezeichnung Modulverantwortliche/r ECTS-Punkte
Praxisbezogene Vertiefung im Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitspädagogik
Kallenbach, Tilmann
5



Lehrveranstaltungsnummer: Prüfungsnummer:
82-052-BEWS31-S-SE1-0423.20261.002
Lehrveranstaltungsbezeichnung: Prüfungsbezeichnung:
Praxisbezogene Vertiefung im Schwerpunkt Sozialpädagogik: VHB Jugendsozialarbeit an Schulen
Kategorie:
Seminar (virtuell)
Unterrichtssprache:
Deutsch
Datum:
13.04.2026 - 17.07.2026
Federführende Fakultät:
Philosophisch-Pädagogische Fakultät
Dozierende/r: Prüfer/in:
Kallenbach, Tilman
Art der Prüfung:
Semesterbegleitende Prüfung
Prüfungsform:
Portfolio
Max. Teilnehmerzahl:
0 unbegrenzt
Bereich:
Kompetenzen:
Die Studierenden sind in der Lage,

- die Grundlagen und prinzipien der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit zu benennen

- Aufgabenstellungen der Jugendsozialarbeit an Schulen zu identifizieren und hinsichtlich ihres Tätigwerdens kritisch Stellung zu nehmen

- beteiligte Akteure und deren jeweiligen professionellen Hintergrund voneinander abzugrenzen

- Methoden der Jugendsozialarbeit an Schulen auf konkrete Problemstellungen anzuwenden

- Notwendigkeit und Voraussetzungen für die Installation von "Jugendsozialarbeit an Schulen" kritisch zu hinterfragen und zu begründen
Inhalte/Themen:
Jugendsozialarbeit in der Schule ist ein interprofessionelles Geschehen, in dem Berufsgruppen mit unterschiedlicher Professionskultur zusammenarbeiten. In der täglichen Praxis treten Schwierigkeiten im gegenseitigen Verständnis auf. Die Zielsetzung, Möglichkeiten und Strategien von LehrerInnen und SozialpädagogInnen unterscheiden sich mitunter erheblich. Die Kenntnisse über die jeweils andere Profession sind häufig sehr gering. Zugleich sind die Einflussmöglichkeiten sehr ungleich verteilt. "Schule, das ist Sache der Lehrer!" Was wollen und können SozialarbeiterInnen hier anders oder gar besser machen? UNSERE IDEE: Zukünftige LehrerInnen und SozialarbeiterInnen sollen sich bereits während ihrer Ausbildung, d. h. innerhalb ihrer beruflichen Sozialisation, kennen und (ein)schätzen lernen.

Themenblock 1: Einführung

Themenblock 2: Grundlagen der Jugendarbeit

Themenblock 3: Jugendsozialarbeit an Schulen - ein Überblick

Themenblock 4: Warum Jugendsozialarbeit an Schulen?

Themenblock 5: Akteure und Beteiligte

Themenblock 6: Methoden der Jugendsozialarbeit an Schulen

Themenblock 7: Zusammenfassung / Konzeption

Themenblock 8: Aktuelle Entwicklungen

Themenblock 9: Kursabschluss

Generelles Ziel des virtuellen Angebots ist es, Rüstzeug für eine verbesserte Praxis der Schulsozialarbeit zu vermitteln. Aber so leicht ist das nicht. Schon die schwierige Wahl der Begrifflichkeit weist darauf hin: "Schulsozialarbeit" steht vorwiegend für eine integrierte Konzeption, die der Schule und ihrer Kultur eine dominante Stellung zuweisen mag. "Jugendsozialarbeit an Schulen" bezeichnet dagegen eher eine Konzeption deutlicher professioneller Trennung bei gleichzeitig punktueller Kooperation. Beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung und sind nicht zuletzt den unterschiedlichen professionellen Blickwinkeln selbst geschuldet. Für den Schulpädagogen wirkt Schulsozialarbeit innerhalb des eigenen schulischen Raumes. Sie ist Bestandteil oder auch Fremdkörper in der Schule und findet an der Gestaltung von schulischer Gemeinschaft, von Klassen und Schulkultur statt. Für den Sozialarbeiter kann die Schule eines von mehreren parallelen Organisationsgebieten sein. Sein Fokus ist auf den Einzelfall gerichtet. Die Schule ist dennoch nicht als Häufung von "Einzelfällen" zu verstehen, sondern vielmehr als Lern- und Lebensraum, in der auch auch die Jugendsozialarbeit in der Gestaltung von Schulentwicklungskonzepten einen Beitrag zum Schulklima leistet. In der Praxis entscheidet letztlich das Zusammenspiel der Professionen und das gemeinsame Finden nach Lösungen über die Ausgestaltung von Maßnahmen in der konkreten Situation der jeweiligen Schule. Aber beide Perspektiven behalten ihre jeweilige eigenständige Berechtigung.

Durch unterschiedliche Blickwinkel - Sozialarbeiter und Lehrer - auf konkrete Problemstellungen in der Jugendsozialarbeit an Schulen soll die jeweils eigene Professionalität erhalten und gestärkt werden und dadurch eine Vereinheitlichung des Herangehens vermieden werden.
Empfohlene Voraussetzungen:
eLearning-Angebot (URL):
Literatur:
Lehr- und Lernformen/Veranstaltungstypen:
2 Seminare mit je 2 SWS
Anmeldung von - bis:
18.03.2026 -
Abmeldung möglich bis:
Status:
a.Anmeldbar
Bemerkung:
Raum:
Eingeplante Veranstaltungs-/Prüfungstermine 
Datum / Zeit Raum Dozent Kommentar