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Detailinformationen zum Modul 
Modulbezeichnung:
Klassische deutsche Philosophie
Modulnummer:
88-127-PHIL111-H-0916
Niveau:
Master (UNI)
Typ:
Modul
Fakultät innerhalb der Fakultät/zentrale Einrichtung:
Philosophisch-Pädagogische Fakultät
Modulverantwortliche/r:
Schweidler, Walter
Prüfende:
Leistungspunkte (ECTS-Punkte):
5
Kompetenzen:
Die Studierenden sollen in diesem Modul
- ein vertieftes Verständnis für die Fragestellungen, Methoden und Denkwege der klassischen deutschen Philosophie gewinnen,
- sich mit wichtigen Werke der klassischen deutschen Philosophie auf den Feldern der theoretischen Philosophie, praktischen Philosophie, Ästhetik, Religionsphilosophie etc. vertraut machen,
- in den Stand gesetzt werden, die systematische Relevanz der klassischen deutschen Philosophie für den aktuellen philosophischen Diskurs zu erkennen
- den transzendentalphilosophischen Ansatz mit anderen Grundlegungen für die Befassung mit konkreten Fragen dieser Disziplinen vergleichen.
Inhalte/Themen:
Das Erscheinen von Kants „Kritik der reinen Vernunft“ hat zum Ende des 18. Jahrhunderts der Philosophie eine neue Richtung gegeben. Davon ausgehend entfaltet sich in Deutschland um das Jahr 1800 eine der produktivsten Epochen des philosophischen Denkens überhaupt. Sie wird häufig mit dem Begriff des „Deutschen Idealismus“ gekennzeichnet und umfasst so unterschiedliche Autoren wie Fichte, Hegel, Schelling und Jacobi, aber auch Strömungen wie die stark von Fichte beeinflußte philosophisch-literarische Frühromantik (Novalis etc.).
Das Modul „Klassische deutsche Philosophie“ führt anhand zentraler Texte zu einem vertieften Verständnis der komplexen Denk- und Diskurszusammenhänge dieser Epoche der Philosophie, die bis heute auch systematisch relevant ist. Dementsprechend werden auch Autoren thematisiert, die Ansätze des deutschen Idealismus aufgreifen und produktiv fortentwickeln, wie etwa Wolfgang Cramer, Peter Rohs, Robert Brandom oder einige Vertreter der Frankfurter Schule. Insofern alle Philosophen, die in den Diskurszusammenhang der klassischen deutschen Philosophie gehören, einem im weitesten Sinn transzendentalphilosophischen Ansatz verpflichtet sind, wird auf dem Verständnis dieses Ansatzes ein Schwerpunkt des Moduls liegen. Auf diese Weise werden den Studierenden nicht zuletzt wichtige Einsichten in eines der wichtigsten Paradigmen der abendländischen Philosophiegeschichte vermittelt. Der praktischen Philosophie, der Ästhetik und der Religionsphilosophie wird dabei ebenso Raum gegeben wie der theoretischen Philosophie.
Formale Voraussetzungen für die Teilnahme:
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss
Empfohlene Voraussetzungen:
Lehr- und Prüfungssprache:
Deutsch/Englisch
Lehr- und Lernformen/Lehrveranstaltungstypen:
Vorlesung (VL) (2 SWS) oder Seminar (SE) (2 SWS)
Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS-Punkten:
Kontakt-/Selbststudium im Proseminar (SE) oder
Kontakt-/Selbststudium in der Vorlesung (VL, sofern angeboten)
mit mindestens „ausreichend“ bewerteter Leistungsnachweis: schriftliche Hausarbeit im Umfang von 15 bis 20 Textseiten (Proseminar) oder Klausur (Vorlesung)
Zeitaufwand/Verteilung der ECTS-Punkte innerhalb des Moduls:
Der Gesamtarbeitsaufwand für das Modul beträgt 150 Stunden (1 ECTS-Punkt entspricht 30 Stunden).
Kontakt-/Selbststudium in der Vorlesung/Seminar: 1 ECTS-Punkt
Vor- und Nachbereitung (umfasst Studienleistungen): 2 ECTS-Punkte
Vorbereitung Leistungsnachweis: 2 ECTS-Punkte
Summe = 5 ECTS-Punkte
Modulnote:
Leistungsnachweis
Lehr- und Lernmethode:
Polyvalenz mit anderen Studiengängen/Hinweise zur Zugänglichkeit:
Polyvalenz auf Modulebene:
- Masterstudiengang Politikwissenschaft
- Masterstudiengang Soziologie
- Interdisziplinärer Master
Polyvalenz auf Veranstaltungsebene:
Gebermodul der Lehrveranstaltungen für das Modul „Grundkurs Klassische deutsche Philosophie“ im Flexiblen Bachelorstudiengang.
Turnus des Angebots:
WS , SS
Beteiligte Fachgebiete:
Philosophie
Bemerkung: